Blutproben

Blutproben: Wozu sie dienen und was mit ihnen geschieht (allgemein gütlig)
Aus den Blutproben wird das Erbmaterial, die DNA, isoliert. Die DNA erkrankter Hunde unterscheidet sich von der DNA gesunder Hunde. Somit kann durch den Vergleich der DNA gesunder Hunde und der DNA erkranter Hunde das Gen/die Gene einer best. Krankheit gefunden werden. Diese Technologie steht der Wissenschaft erst seit neuestem zur Verfügung.
Die in Finnland eingegangenen Blutproben werden aufgebarbeitet (Isolierung der DNA), die DNA wird an der DNA Bank der Universität Helsinki gelagert und steht der Forschung/Untersuchung auch noch in vielen jahren zur Verfügung.
Welche Blutproben werden benötigt?
Wurfgeschwister sind die am engsten verwandten Hunde. Deshalb arbeitet das Forschungsteam vorzugsweise mit sogenannten Geschwisterpaaren (DNA eines erkrankten Hundes + DNA eines gesunden Vollgeschwisters). Es wird ein Minimum von 20 Geschwisterpaaren benötigt. Blutproben beider Eltern und anderen Verwandten sind erwünscht und können im späteren Verlauf der Studien sehr hilfreich sein.
Wichtig:
Da Dalamtiner zu einem späten Zeitpunkt an Epilepsie erkranken können, kann das Forschungsteam die DNA Proben von Vollgeschwistern < 7 Jahre nicht zuverlässig als gesund in diese Studie mit einbeziehen. In solchen Fällen wird zusätzlich eine Blutprobe eines möglichst eng verwandten gesunden Dalmatiners (Halbgeschwister, Mutter, Vater oder deren Geschwister) > 7 Jahre benötigt.
Tip:
Eventuell ist es für einen Züchter wichtig, auf die Analyse einer DNA Probe eines Hundes Zugriff zu haben, welcher dann aber bereits verstorben ist. Von daher könnte sich jeder Züchter überlegen, ob er/sie die DNA eines Hundes, welche später einmal wichtig sein kann, schon zu Lebzeiten des Hundes einlagern möchten.
Verschicken von Blutproben:
Eine druckfreundliche Anleitung zum Verschicken von Blutproben (gültig für alle Rassen) finden Sie als PDF-Datei auf der Download-Seite.
Email: epidal@dalmatiner.org