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Was gibt es Neues?




EURO-LUPA gestartet

Posted by Administrator (admin) on 30.06.2008 at 12:15:55
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Die genetischen Forschungsstudien in Finnland, zu denen das EPIDAL Projekt gehört, sind dem Projekt EURO-LUPA angeschlossen. EURO-LUPA ist der Zusammenschluss aller Insitute in Europa, welche die sogenannten "Hundemodelle" einsetzen, um in der Erforschung der humanen Erbkrankheiten weiter zu kommen. EURO-LUPA wurde offiziell im Frühjahr 2008 ins Leben berufen. Die EURO-LUPA Institute arbeiten zusammen und tauschen sich Informationen und Proben aus, sind somit also wesentlich effektiver als ein einzelnes Institut. Sie werden von der Euopäischen Union finanziell unterstützt.

Das EURO-LUPA Projekt hat nun eine Internetpräsenz und tritt somit auch an die breite Öffentlichkeit. Auf der Internetseite können Sie einsehen, welche Institute welcher euopäischen Länder sich mit welchen Erbrkankheiten in welchen Hunderassen schwerpunktmässig beschäftigen. Und dort finden Sie dann unter Epilepsie das Forschungsteam von Prof. Dr. Hannes Lohi an der Universität Helsinki, Finnland.

Wir hoffen, dass durch die brand-neue EURO-LUPA Internetseite ersichtlich wird, dass sowohl die Forschungsstudien in Finnland als auch die Epilepsiestudien bei Dalmatinern nur Teile eines grossen bedeutenden Projektes sind.

Wir hoffen dadurch deutlich gemacht zu haben, dass EPIDAL nicht ins Leben berufen wurde, weil Dalmatiner mehr zu Epilepsie neigen als andere Rassen, oder weil finnische Dalmatiner dies tun, oder weil finnische Hunde häufiger an Erbkrankheiten leiden als die Hunde anderer Länder, oder weil Dalmatinerzüchter verantwortungsloser sind als die anderer Rassen. Diese und ähnliche in Internetforen kreisenden Gerüchte entsprechen nicht der Wahrheit!

EPIDAL wurde von finnischen Dalmatinerzüchtern und Besitzern ins Leben berufen eben weil die Epilepsieforschung "vor unserer Haustüre" konzentriert wurde und Dalmatiner wie viele andere Rassen auch an Epilepsie erkranken können. Dabei sei zu erwähnen, dass es Rassen gibt, bei denen der Prozentsatz der an Epilepsie erkrankten Hunde bei 20% der Gesamtpopulation liegt, und das obwohl vor nur 10 Jahren kaum ein Problem mit Epilepsie erkennbar war bzw. erkannt wurde. Wir gehen davon aus, dass der Prozentsatz bei Dalmatinern deutlich geringer ist, aber wir möchten diese Gelegenheit nutzen, aktiv dazu bei zu tragen, dass unserer Rasse nicht das gleiche Schicksal widerfährt, und nicht zu letzt, dass wir der Menscheit helfen, die humane Krankheit Epilepsie besser zu verstehen, zu behandeln und evntl. sogar vermeiden zu können.

Wir wünschen uns sehr, dass dieses dazu beiträgt, dass noch mehr Dalmatinerbesitzer und Züchter das EPIDAL Projekt unterstüzten, und dass "Berührungsängste" abgebaut werden.


Hier geht es zur englischen Hompeage des EURO-LUPA Projektes

Ihr EPIDAL-Team

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Email: epidal@dalmatiner.org